BRG Adolf Pichler Platz, Innsbruck
• Bauherr: Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)
• Ort: Innsbruck, Tirol
• Jahr: Wettbewerb 2015, Fertigstellung 2019
• Leistung: Wettbewerb 1. Platz, Entwurfs-, Einreich-, Ausführungsplanung
• Nutzung: Bildung (Gymnasium)
• Fläche: ca. 2.500 m² BGF
• Status: Realisiert
Beschreibung
Ausgangslage und Problemstellung
Das Bundesrealgymnasium am Adolf-Pichler-Platz in Innsbruck benötigte eine Erweiterung für zusätzliche Klassenräume und Fachräume. Die Herausforderung: Der Standort liegt im dichten urbanen Kontext mit begrenztem Raumangebot. Gleichzeitig musste der laufende Schulbetrieb während der Bauphase aufrechterhalten werden. Die Koordination zwischen Nutzeranforderungen, Bauherr, Fachplanern und Behörden erforderte präzise Abstimmung.
Ansatz
Der Entwurf setzt auf vertikale Verdichtung: Ein Erweiterungsbau mit klarer Funktionsgliederung, der sich in den Bestand einfügt und gleichzeitig eigenständig lesbar bleibt. Die Planung erfolgte in enger Abstimmung mit Schulleitung, Lehrkräften und Nutzern, um die funktionalen Anforderungen präzise zu erfassen.
Frühphasen-Kompetenz war entscheidend: Wir entwickelten ein detailliertes Funktionsprogramm, das alle Nutzeranforderungen berücksichtigte, und konzipierten eine Etappierung, die den Schulbetrieb ohne Unterbrechung ermöglichte. Die Koordination aller Fachplaner (Statik, TGA, Brandschutz) erfolgte durch uns als Generalplaner.
Ergebnis
Der Erweiterungsbau schafft zusätzliche Kapazitäten auf begrenztem Raum und verbessert die funktionale Qualität der Schule. Die klare Struktur und präzise Koordination ermöglichten eine termingerechte Umsetzung ohne Störung des Schulbetriebs. Das Projekt wurde im Wettbewerb mit dem 1. Platz ausgezeichnet und erfolgreich realisiert. Es zeigt, wie Verdichtung im urbanen Kontext funktioniert – nicht als gestalterisches Statement, sondern als planbare Antwort auf reale Flächenknappheit und komplexe Anforderungen






